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Guttopia ist ein visionäres Projekt, das als Grundlage für einen Utopiapark in der Schweiz dient. Im Rahmen der 750-Jahr-Feier 2041 soll ein Ort entstehen, an dem Menschen Zukunft gemeinsam gestalten. Der Park verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lädt alle Generationen ein, Verantwortung für eine gerechtere und nachhaltige Welt zu übernehmen.

Guttopia – Ein utopischer Aufbruch zum Jubiläum der Eidgenossenschaft

Guttopia ist kein Unterhaltungsroman. Das Buch entsteht aus Gesprächen, Begegnungen und gemeinsamen Denkbewegungen – von Mensch zu Mensch, von Erfahrung zu Erfahrung. Es versteht sich als Drehbuch für eine Vision: die Idee eines weltweit ersten Utopiaparks in der Schweiz, der Denken, Handeln und Verantwortung neu verbindet.

Die mögliche Eröffnung dieses Utopiaparks im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft verleiht dem Projekt eine besondere Tiefe. Dieses Jubiläum ist mehr als ein historischer Rückblick. Es ist ein Moment der Selbstvergewisserung und der Frage, wofür die Schweiz heute und in Zukunft stehen will. Guttopia knüpft genau hier an – nicht mit einer Selbstdarstellung, sondern mit einem Angebot an die Welt: Die Schweiz als Ort, an dem Zukunft gemeinsam, friedlich und verantwortungsvoll gedacht und gestaltet wird.

Im Utopiapark werden Besucherinnen und Besucher eingeladen, Zukunft selbst zu entwerfen – mithilfe der neuen Technologien der vierten und fünften industriellen Revolution. Nicht als technischer Selbstzweck, sondern als bewusster Lernprozess. Ziel ist ein Perspektivwechsel: weg vom Denken für den eigenen Vorteil, hin zu Verantwortung für das Gemeinwohl und für die Menschheit als Ganzes. Guttopia versteht sich damit als Friedensprojekt, das auf Selbstverantwortung, Dialog und Mitgestaltung setzt.


Zeitreisen bilden das erzählerische und räumliche Herz des Parks. Die Besuchenden erkunden mögliche Zukünfte, erleben aber auch die Vergangenheit, um zu verstehen, warum die Gegenwart so geworden ist, wie sie ist. Zwischen Geschichte, Gegenwart und Möglichkeitsraum entsteht ein Ort, an dem individuelle Visionen einer gerechteren Welt entwickelt werden können. Jede Stimme zählt: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und die Generation 60+. Zukunft ist keine Frage des Alters, sondern des Mutes, mitzudenken und mitzuhandeln.

Die Schweiz eignet sich in besonderer Weise als Gastgeber dieses Projekts. Sie ist ein gelebtes Labor der Vielfalt: vier Landessprachen, unterschiedliche Kulturen, urbane und alpine Lebensräume, getragen von föderalen Strukturen und gegenseitigem Respekt. Diese Fähigkeit, Unterschiede auszubalancieren statt zu nivellieren, ist ein zentraler Kern utopischen Denkens.

Direkte Demokratie, politische Neutralität und eine starke humanistische Tradition haben die Schweiz geprägt. Sie stehen für Dialog, Vermittlung und Verantwortung statt Machtdemonstration. Innovation wird hier mit Maß gedacht – technologisch fortschrittlich, zugleich ethisch reflektiert und langfristig orientiert. Die alpine Landschaft verleiht diesen Fragen zusätzlich eine existentielle Erdung.

So kann der Utopiapark zur 750-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft 2041 ein starkes Zeichen setzen: nicht als fertige Antwort, sondern als offener Raum. Als Einladung, Zukunft nicht zu feiern, sondern gemeinsam zu gestalten – im Geist einer Schweiz, die ihre humanitäre Tradition ernst nimmt und sie in die Welt von morgen weiterdenkt.